Alles Gute zum Weltfrauentag! Happy world's women day!

English below.


Den heutigen Weltfrauentag möchten wir starken Frauen aus Tansania widmen.


Frauen in Kagera geraten oft in Situationen, die sie ohne Unterstützung nur schwierig von selbst ändern können – vor allem wegen der großen Verantwortung, die sie gegenüber Familie und Kindern tragen. Hier ein kleiner Einblick in einige der Geschichten:

So wurde eine Mutter und ihre Tochter unterstützt. Der Vater hat vor vier Jahren die Familie zurücklassen müssen, um in einer größeren Stadt Arbeit zu suchen. Seitdem gibt es keinen Kontakt mehr. Es ist nicht klar, ob er die Familie verlassen hat oder ob ihm etwas zugestoßen ist. Seitdem muss sich die Mutter alleine um fünf Kinder kümmern. Das tansanische Kivuko-Team konnte der Tochter, die an einer Wurminfektion und Mangelernährung leidet, eine Behandlung finanzieren.

Eine andere Frau musste nach der Scheidung mit ihrem Kind zu ihren Eltern zurückkehren und kann sich jetzt nicht mehr um ihre eigene Zukunft kümmern, da sie alleine für drei Menschen verantwortlich ist. Ihr wurde eine Malaria-Behandlung finanziert. Andere Frauen, die unterstützt wurden, sind verwitwet oder werden von ihren Stiefkindern abgelehnt und als Hexe beschuldigt.

Was in diesen schlimmen Situationen Mut macht: Die Frauen sind oftmals sehr stark – nicht zuletzt, weil sie müssen. Aber sie finden auch ihre eigenen Wege: Zwei behandelte Seniorinnen leben zusammen, da sie seit Jahren nichts mehr von ihren Kindern gehört haben. So können sie sich gegenseitig etwas unterstützen und sind nicht ganz alleine. Eine andere Frau kann nach ihrer Behandlung trotz ihren Alters von über 60 Jahren wieder etwas auf ihrem Feld anbauen und wird zusätzlich von Nachbarn unterstützt. Wir sind sehr beeindruckt von der Stärke dieser Frauen!



We would like to dedicate today's International Women's Day to strong women from Tanzania.


Women in Kagera often get into situations that are difficult for them to change on their own without support - especially because of the great responsibility they bear towards family and children. Here is a glimpse into some of the stories:

Kivuko supported a mother and her daughter. The father had to leave the family behind four years ago to look for work in a larger city. Since then, there has been no contact. It is not clear if he left the family or if something happened to him. Since then, the mother has had to take care of five children alone. The Tanzanian Kivuko team was able to finance treatment for the daughter, who suffers from a worm infection and malnutrition.

Another woman had to return to her parents with her child after the divorce and is now unable to take care of her own future as she is solely responsible for three people. Kivuko financed her malaria treatment.

Other women who were supported are widowed or rejected by their stepchildren and accused of being witches.

What is encouraging in these situations is that the women are often very strong - not least because they have to be. But they also find their own ways: Two treated senior women live together because they have not heard from their children for years. So they can support each other a bit and are not completely alone. Another woman is able to grow something on her field again after her treatment, despite her age of over 60 years, and is additionally supported by neighbors. We are very impressed by the strength of these women!


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